Hier ist der Start, dort das Ziel.

Dazwischen musst du laufen.

Emil Zatopek

Der Läufer

Ich laufe gerne. Mittlerweile! Früher nicht, doch irgendwann um die 30 habe ich damit angefangen, weil ich  merkte, dass es plötzlich nicht mehr egal war, wie viel ich esse. Der Anfang war schwer, doch mittlerweile ist eine regelrechte Leidenschaft daraus geworden.

Therapie

Laufen hilft mir den Tag zu verarbeiten, runter zu kommen und mich körperlich auszupowern. Nach einem Lauf bin ich ein viel zufriedenerer Mensch. Und anstatt in irgendeinem stickigen Fitnessstudio, bin ich viel an der frischen Luft. Außerdem hilft die körperliche Fitness, die man sich beim Ausdauersport Laufen antrainiert, auch in allen anderen Lebenslagen.

Und Laufen kann man immer und überall. Das gefällt mir besonders daran. So sind die Laufschuhe auch immer im Urlaub dabei und ich erkunde die Gegend laufend.

iPod & NIKE+

Mit dabei ist bei jedem Lauf natürlich mein iPod und der NIKE+ Sensor. Damit nehme ich jeden Lauf auf und kann ihn über iTunes mit der NIKE+ Webseite abgleichen. So habe ich nicht nur die Kontrolle über meine Läufe, sondern kann auch gegen Läufer auf der ganzen Welt zum Wettkampf antreten. Wer läuft z.B. die meisten Kilometer in den nächsten 10 Tagen oder wer ist Schnellster über 5km. Das mag jetzt für viele völlig bescheuert klingen, aber ich oute mich da bereitwillig als die typische Spezies »Mann«, die den Wettkampf und die Herausforderung einfach braucht ;-)

  • Halbmarathon

    Bin im Jahr 2009 in Würzburg meinen ersten Halbmarathon gelaufen. Meine Zeit: 1:38:42 Stunden. War sehr heiß, aber ein tolles Erlebnis!

     

    Bei meinen zweiten Halbmarathon am 16. Mai 2010 lief eigentlich alles anders als 2009. Letztes Jahr kam ich schwer ins Rennen, dieses Jahr super schnell. 2009 konnte ich im letzten Drittel noch mal richtig zulegen und am Ende sogar einen halben Sprint ansetzen. Dieses Mal quälte ich mich mehr oder weniger über die letzten Kilometer, wenn auch mit relativ hohem Durchschnittstempo. Daher konnte ich meine Zeit vom letztes Mal mit 1:34:50 auch um gut 4 Minuten unterbieten. Also alles super ;-)

     

    2012 war es heiß und hart, aber ist insgesamt ganz gut. Nachdem ich in den drei Wochen davor zwei mal gekränkelt habe und die Nacht vor dem Lauf dank dem vermaledeien Champions-League-Finale recht kurz ausgefallen ist, kann ich ganz zufrieden mit meiner Zeit von 1:34:30 min sein … immerhin 20 Sekunden schneller als meine bisherige Bestzeit ;-)

     

    Das Jahr 2013 war irgendwie verhext. Schon der Syltlauf und der Residenzlauf verliefen nicht optimal und so war es irgendwie nicht verwunderlich, dass es auch beim Marathon Probleme gab. Wiedermal war es dir Vorbereitung. Wieder nicht ganz ideal: Zwei Wochen vorher Urlaub. Und dann 10 Tage vor dem Lauf zog ich mir noch eine Wadenzerrung zu. Dank meines persönlichen  Physiotherapeuten (ja, ich hab so was ;-) kam ich wieder auf die Beine, aber der Lauf selber verlief mehr schlecht als recht. Im Rennen merkte ich einfach das wenige Training, nach ein paar Kilometern spürte ich meine linke Wade wieder, ab Kilometer 14 lief ich mir rechts eine Blase die mich zwei mal zwang den Schuh auszuziehen um die Socken zu richten. Vier Kilometer vor dem Ziel stürzte ich dann auch noch über eine Metallplatte … wenn es mal blöd läuft, dann halt richtig. Nach all den Problemen war ich am Ende von meiner Zeit (1:36:54 Stunden) sogar positiv überrascht …

     

    2014 musste ich krankheitsbedingt leider passen. 2015 lief die Vorbereitung auch nicht so ideal, aber immerhin konnte ich antreten. Das Rennen lief ganz okay, aber insgesamt war es sehr anstrengend das Tempo hoch zu halten und mir fehlte einfach die Kraft am Ende noch eine Schippe drauf zu legen. Daher bin ich mit der Zeit ganz zufrieden.

  • Cross-Lauf

    Irgendwie hab ich den Cross-Lauf für mich entdeckt. Nicht einfach auf der Straße laufen, sondern quer durch die Gegend, über und unter Hindernissen hindurch. Besonders gefällt mir daran, dass man nicht gegeneinander läuft, sondern miteinander. Die Zeit? Mehr oder weniger egal! Man hilft sich gegenseitig, jeder jedem. Es macht unglaublich Spaß ist aber auch irre anstrengend, weil man nie in einen Rhythmus kommt und bei den Hindernissen viel Kraft lässt.

    2014 wollte ich gleich mit dem StrongmanRun am Nürburgring beginnen. Es ist der größte seiner Art mit 13.000 Startern. Leider wurde ich aber mal wieder krank und konnte nicht starten. Allerdings bin ich dann im September bei ersten Würzburger RockRace gestartet und war sechs Tage später beim ersten Mailtal Trail mit 28km am Start.

    2015 sind wir dann wieder mit unserem Team »Schlam(m)asseln« beim RockRace an getreten.

  • Syltlauf

    Wie viele wissen, ist die Insel Sylt ein ganz besonderer Ort für mich. Bei meinem ersten Besuch war ich gerade fünf Jahre alt. Seit dem zieht es mich immer wieder dahin und jedes Jahr, in dem ich es verpasse auf die Insel zu fahren, ist ein verlorenes Jahr. Daher war es für mich ein ganz besonderes Erlebnis 2013 den Syltlauf mit zu laufen. Hatte es schon mehrfach mit einer Bewerbung versucht, aber immer Pech gehabt. Doch dieses Mal hat es geklappt und ich war beim begehrten Lauf dabei.

    Der Lauf fand am 17. März 2013 statt und verlief 33,333 Kilometer von Hörnum (ganz unten) bis nach List (ganz oben). Es war mein bisher längster und wohl mit Abstand härtester Lauf … ich hatte am Ende wirklich schwer zu beißen!

    Da mich nach einem erfolgreichen Trainings-Januar ein Grippe-Virus für vier Wochen außer Gefecht setzte, stand es mit meiner Kondition leider nicht zum Besten und das spürte ich nachher sehr deutlich. Die Bedingungen für den Lauf waren zu Beginn geradezu optimal. Es war zwar sehr kalt, aber die Sonne schien und wir hatten Südost-Wind, wurden also sogar leicht von schräg hinten »angeschoben«. Das ging gut bis nach Westerland, doch nach Kampen – ca. 23 km – wurde die Strecke anspruchsvoller, die Sonne verschwand und der Wind wurde stärker … leider blies er dann auch nicht mehr von hinten. Kurz vor dem Ziel, nachdem man mehrere Steigungen zu bewältigen gehabt hatte, kam der Wind frontal von vorne und ich musste mehrmals gehen, da ich einfach nicht mehr konnte. Ab Kilometer 30 war es ein reiner Willensakt, denn physisch war ich am Ende. Die Zeit war mir völlig egal geworden und ich hätte mich am liebsten an Ort und Stelle fallen lassen.

    Als ich das Ziel dann endlich erreichte hatte, war ich extrem froh da zu sein, wartete aber leider vergeblich darauf das die Schmerzen nachließen und sich ein Gefühl der Erleichterung einstellte. Es dauerte lange bis ich mich besser fühlte. Ich glaube, ich habe zum ersten Mal die Grenzen meiner Belastbarkeit überschritten.

     

    Am Ende war meine Zeit von 2:56:30 Stunden aber trotzdem ganz gut und mit Platz 131 bin ich wirklich mehr als zufrieden.

  • Ergebnisse

    NIKE+ (gelaufene Kilometer pro Jahr)

    2007: 1088,75 Kilometer

    2008: 995,90 Kilometer

    2009: 1.390,33 Kilometer

    2010: 1.425,21 Kilometer

    2011: 1.570,21 Kilometer

    2012: 1.607,27 Kilometer

    2013: 1.863,27 Kilometer

    2014: 1.616,12 Kilometer

    2015: 1.558,50 Kilometer

    2016: 988,13 Kilometer

     

    Syltlauf (33,333 km)

    2013: 2:56:30 Stunden (Platz 131 / 457 M)

     

    Maintal Trail (27,8 km, 610 HM)

    2014: 2:39:44 Stunden (Platz 24 / 123 M)

     

    StrongmanRun (23 km, 1.800 HM, 36 Hindernisse)

    2015: 3:31:07 Stunden (Platz 5855 / 9.214 M)

     

    Halbmarathon Würzburg (21 km)

    2009: 1:38:42 Stunden (Platz 223 / 1524 M)

    2010: 1:34:50 Stunden (Platz 156 / 1422 M)

    2012: 1:34:30 Stunden (Platz 133 / 1332 M)

    2013: 1:36:54 Stunden (Platz 162 / 1117 M)

    2015: 1:35:26 Stunden (Platz 160 / 1111 M)

     

    Rock.Race (18 km, 700 HM, 50 Hindernisse)

    2016: 2:15:04 Stunden (Platz 212 / 341 M)

     

    Rock.Race (18 km, 700 HM, 40 Hindernisse)

    2015: 2:06:55 Stunden (Platz 115 / 312 M)

     

    Rock.Race (16 km, 700 HM, 20 Hindernisse)

    2014: 2:26:16 Stunden (Platz 102 / 295 M)

     

    Residenzlauf Würzburg (10 km)

    2013: 0:42:44 Stunden (Platz 190 / 1294 M)

    2014: 0:45:18 Stunden (Platz 292 / 1248 M)

    2015: 0:45:21 Stunden (Platz 206 / 1322 M)

    2016: 0:48:42 Stunden (Platz 428 / 1332 M)

     

    Firmenlauf Würzburg (7,4 km)

    2010: 31:18 Minuten (Platz 87 / 1358 M)

    2011: 30:44 Minuten (Platz 83 / 1520 M)

    2012: 31:37 Minuten (Platz 89 / 1710 M)

    2013: 31:31 Minuten (Platz 162 / 2122 M)

    2014: 32:31 Minuten (Platz 214 / 2593 M)

    2015: 32:36 Minuten (Platz 163 / 2549 M)

    2016: 34:08 Minuten (Platz 359 / 2701 M)

    2017: 34:13 Minuten (Platz 345 / 2660 M)

     

    Würzburger Lauf gegen Krebs (7,5 km)

    2011: 30:50 Minuten (Platz 17 / 339)

     

    Krankenhauslauf Kitzingen (13,9 km)

    2008: 01:03:15 Stunden (Platz 56 / 124 M)

     

    HRS BusinessRun Cologne (5 km)

    2008: 22:45 Minuten (Platz 145 / 1422)

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